Ein kunterbunter Querschnitt durch die Mechernicher Kunstszene
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Die 32. Ausstellung einheimischer Künstler kann bis 4. Januar täglich (außer Silvester), von 13 bis 17 Uhr, in der Aula des städtischen Mechernicher Gymnasiums Am Turmhof besucht werden

Ein kunterbunter Querschnitt durch die Mechernicher Kunstszene
Die 32. Ausstellung einheimischer Künstler kann bis 4. Januar täglich (außer Silvester), von 13 bis 17 Uhr, in der Aula des städtischen Mechernicher Gymnasiums Am Turmhof besucht werden
Mechernich – Als riesiges Kunstatelier präsentiert sich in diesen Tagen die Aula des städtischen Mechernicher Gymnasiums Am Turmhof. Dort begann einen Tag vor Heiligabend die 32. Kunstausstellung einheimischer Künstler. „Die beste im Kreis Euskirchen“, wie stellvertretender Landrat Hans Schmitz die Präsentation lobte, die er gemeinsam mit Mechernichs Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schmitz und dessen Stellvertreter Robert Ohlert im Beisein geladener Gäste eröffnete.
Diese biete „Leckerbissen für jeden Kunstgeschmack“, schrieb der Journalist David Dreimüller in der „Kölnischen Rundschau“. Insgesamt 35, fast alle aus dem Mechernicher Stadtgebiet stammende Kunstschaffende konnte der langjährige Organisator Paul Weiermann für die traditionsreiche Ausstellung gewinnen. Dabei musste er sogar einigen Bewerbern aus Platzgründen Absagen erteilen, ansonsten wären es noch mehr geworden.
Auf kleinstem Raum könne eine große künstlerische Vielfalt besichtigt werden, lobte Weiermann die Vorzüge der Schau, die eine bunte Mischung an Techniken und Stilen unter einem Dach vereine. So gibt es neben Aquarellen und Pastellbildern auch Ölgemälde, Seidenmalerei, Holzskulpturen, Ikonen und Acrylzeichnungen zu bewundern. „Was in den vergangenen 32 Jahren hier aufgebaut worden ist, ist wohl einmalig im Kreis Euskirchen“, hob Schmitz in seiner Ansprache hervor.
Inge van Kann, Siegmund Gobien, Ute Kühr und Peter Krämer zeigen Kunstwerke zum Thema „Unterwasser-Welt“. Dazu hatte sich Inge van Kann ein Kostüm aus Müll gefertigt: Sie hatte Rosenkohl-Netze und Katzenfutter-Tüten, die Ute Kühr für sie gesammelt hatte, zusammengenäht. Urlaubsgefühle stellen sich ein beim Betrachten der Bilder von Pia Benz, auf Ikonen hingegen hat sich Norbert Eichel spezialisiert.
Alexander Kiefer aus Bleibuir präsentiert Ölgemälde mit Sandstürmen oder Idyllen aus dem Spreewald. Petra Hansen stellt auf ihren Bildern Blumen dreidimensional dar. Siegmund Gobien bringt Lehm auf Leinwand auf, Computerkunst und Linolschnitt zeigt Peter Kremer. Gerhard Lenz, bisher als Maler in Erscheinung getreten, versucht sich seit einiger Zeit auch als Bildhauer. So zeigt er diesmal nicht nur Ölgemälde, sondern beispielsweise auch einen von innen beleuchteten „Bücherwurm“ aus Alabaster. Helga Weiermann, die seit 25 Jahren Keramik-Kurse an der Volkshochschule leitet, stellt mit einer Gruppe ihrer Schüler Werke aus ihrer Kursarbeit aus.
„Weitere Aussteller bei der diesjährigen Auflage der erfolgreichen Werkschau sind Ursula Dasburg, Petra Hansen, Peter Herrmann, Josef Kesseler, Alexander Kiefer, Horst Kulbrock, Hubert Lenz, Ezzat Labib Moussa, Hermann Nöthen, Donata Reinhard, Johann Roos, Roland Rosenthal, Edda Rother, Rosemarie Sauer, Kasimir Stockhausen und Christel Stoffels“, berichtet die Journalistin Gudrun Klinkhammer im „Kölner Stadt-Anzeiger“.
Für den musikalischen Rahmen der Vernissage sorgten der Männergesangverein Vussem unter der Leitung von Heinz Sistig und Alleinunterhalter Udo Greuel. Mechernichs Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick wünschte allen Anwesenden für das neue Jahr „Gesundheit und etwas mehr Zufriedenheit“.
Besucht werden kann die Ausstellung „Einheimische Künstler in Mechernich“ ist noch bis einschließlich Mittwoch, 4. Januar, täglich (außer Silvester) jeweils von13 bis 17 Uhr.
pp/Agentur ProfiPress
Eingetragen am 28.12.2011 von Manfred Lang
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